Letztlich geht es um Verteilung

Interview mit Daniel Weber, seit August neuer Leiter des Geschäftsbereichs Migration und Gleichgerechtigung, zur den aktuellen Entwicklungen der gewerkschaftlichen Migrationsdebatte.

Mehr

Foto: Istock / Yuri

Mitmachen: Train the Trainer Seminar

Zurück gehaltene Löhne, Arbeitszeiten bis zu 24 Stunden, Unterkunft in Baracken - aus fast allen Branchen mehren sich Berichte über Ausbeutung insbesondere von Beschäftigten aus anderen europäischen Ländern.

Wie das Thema in der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit aufgegriffen werden kann - dazu mehr in unserem Train-the-Trainer Seminar Faire Mobilität

Foto: © Herby (Herbert) Me – Fotolia.com

Gute Praxis

Handlungsansätze und Praxisbeispiele aus Betrieben und Verwaltungen zur Integration von Beschäftigten mit Migrationshintergrund zeigt die aktuell bei der Hans Böckler Stiftung erschienen Broschüre in der Reihe "Kurzauswertungen - Betriebs- und Dienstvereinbarungen"

zur Broschüre

Foto: © Ashley van Dyck - Fotolia.com

Arbeitsrechte lassen sich nicht teilen...

... sagt Frank Bsirske in seinem Kommentar im Forum Migration. Er sieht Gewerkschaften vor der Herausforderung, auf die Einhaltung grundlegender Arbeits- und Menschenrechte für alle Beschäftigten zu drängen – unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus und der Dauer ihren Aufenthalts. 

Zum Kommentar

Foto: © ver.di

An der Grenze zur Sklaverei

In Branchen wie dem Hotel- oder Baugewerbe werden Arbeitskräfte in der EU häufig besonders schwer ausgebeutet. Teils arbeiten sie für Löhne von nur einem Euro pro Stunde, mehr als zwölf Stunden am Tag oder sieben Tage in der Woche. Das ergab eine neue Studie der EU-Grundrechteagentur. 

Mehr

Foto: © Detchart Sukchit / Shutterstock

Flucht. Asyl. Menschenwürde.

Die frisch erschiene Handreichung des DGB zur Situation von Flüchtlingen in Deutschland. Mit Informationen zur Rechtslage zum Arbeitsmarktzugang von Flüchtlingen.

Mehr

Foto: © spuno - Fotolia.com

Merkblätter für Betriebsräte und Personalräte

Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen - hinter dieser scheinbaren Worthülse verbergen sich konkrete Chancen für Kolleginnen und Kollegen. Wie Betriebs- und Personalräte Beschäftigte bei der Anerkennung unterstützen können, verraten die Merkblätter zum Thema Anerkennung.

Zu den Merkblättern

Foto: © storm - Fotolia.com

Aus Angst vor dem "Unterschied"

Bewerberinnen und Bewerber mit Migrationshintergrund haben es schwer, eine Lehrstelle zu finden. Nach eine aktuellen Studie hat bisher nur jede siebte Ausbildungsbetrieb einen Auszbildenenden mit Migrationshintergrund eingestellt.

Mehr

Foto: © Tasha - Fotolia.com

Ausbeutung einkalkuliert: Film des Monats - Arbeitsmigranten auf dem Bau

29.03.2010

Weltweit gibt es mehr als 200 Millionen Arbeitsmigranten und -migrantinnen. Um Arbeit zu finden, müssen sie ihr Land und ihre Familien verlassen und begeben sich oftmals in eine ungewisse Situation.

Auch in Europa sind Wanderarbeiter und -arbeiterinnen ein wichtiger Teil der Wirtschaft. Viele von ihnen arbeiten ohne Papiere und somit ohne sozialen Schutz. Ihre grenzenlose Ausbeutung hat System. Sie wird auch in Deutschland „billigend in Kauf“ genommen – im wahrsten Sinne des Wortes. Ein markantes Beispiel ist die Bauwirtschaft. In dem Film kommen Arbeitsmigranten und -migrantinnen aus diesem Wirtschaftszweig zu Wort und berichten über ihre Situation.

Zusätzliche Interviews mit Experten erhellen ein Stück Arbeitswelt in Deutschland, das sonst eher im Dunkel liegt. Im einzelnen sind das André Grundmann, IG BAU Regionalleiter Nord, Frank Schmidt-Hullmann, Leiter der Abteilung Internationales und Europäische Baupolitik bei der IG BAU, Holger Vermeer, IG BAU Gewerkschaftssekretär Region Rheinland, Wolfgang Leihner-Weygandt, Staatlicher Arbeits- und Gesundheitsschutz, Regierungspräsidium Darmstadt, und Claus-Peter Möller, Hauptzollamt Darmstadt/ Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS), Wiesbaden.

Regie: Alf Mayer
Eine Produktion in Kooperation mit XARASmedia, Frankfurt/ Main
Hrsg.: Stiftung Soziale Gesellschaft – Nachhaltige Entwicklung Dokumentation Deutschland 2009
Laufzeit: 55 Min.


Der Film kann über das DGB-Bildungswerk hier ausgeliehen werden

 

Dieser Beitrag wurde der Publikation "Aktiv + Gleichberechtigt März 2010" entnommen.