Jetzt anmelden: Tagung ANERKANNT!

In diesem Jahr sollen zahlreiche rechtliche Neuerungen die Möglichkeiten vereinfachen, im Ausland erworbene Qualifikationen anzuerkennen. Doch nach wie vor sind viele Fragen offen. Gelegenheit, sich darüber auszutauschen bietet unsere Tagung im Oktober:

Tagung ANERKANNT!
Gute Praxis für eine Anerkennungskultur in der Arbeitswelt

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Verbeugung vor den Stammtischen

DGB Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach nannte die Sanktionspläne im Zuge des Integrationsgesetzes eine „Verbeugung vor den Stammtischen“.
Warum? Das lesen Sie hier:

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Foto: DGB/Jana Stritzke

Zu wenige Migrant_innen

Jeder fünfte Mensch in Deutschland hat Migrationshintergrund - aber in der öffentlichen Verwaltung spiegelt sich dieses Verhältnis nicht wider. Lesen Sie diesen und weitere interessante Artikelt in der aktuellen Ausgabe unseres Newsletters

Forum Migration

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Spendenaktion

Hilfe für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und die Unterstützung bei der Anerkennung im Ausland erworbener Qualifikationen - der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften unterstützen Flüchtlinge auf ihrem Weg in Ausbildung und Arbeit und rufen zu Spenden auf:

Gewerkschaften helfen


 


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Letztlich geht es um Verteilung

Interview mit Daniel Weber, Leiter des Geschäftsbereichs Migration und Gleichgerechtigung, zur den aktuellen Entwicklungen der gewerkschaftlichen Migrationsdebatte.

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Gute Praxis

Handlungsansätze und Praxisbeispiele aus Betrieben und Verwaltungen zur Integration von Beschäftigten mit Migrationshintergrund zeigt die aktuell bei der Hans Böckler Stiftung erschienen Broschüre in der Reihe "Kurzauswertungen - Betriebs- und Dienstvereinbarungen"

zur Broschüre

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Merkblätter für Betriebsräte und Personalräte

Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen - hinter dieser scheinbaren Worthülse verbergen sich konkrete Chancen für Kolleginnen und Kollegen. Wie Betriebs- und Personalräte Beschäftigte bei der Anerkennung unterstützen können, verraten die Merkblätter zum Thema Anerkennung.

Zu den Merkblättern

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Ausbeutung einkalkuliert: Film des Monats - Arbeitsmigranten auf dem Bau

29.03.2010

Weltweit gibt es mehr als 200 Millionen Arbeitsmigranten und -migrantinnen. Um Arbeit zu finden, müssen sie ihr Land und ihre Familien verlassen und begeben sich oftmals in eine ungewisse Situation.

Auch in Europa sind Wanderarbeiter und -arbeiterinnen ein wichtiger Teil der Wirtschaft. Viele von ihnen arbeiten ohne Papiere und somit ohne sozialen Schutz. Ihre grenzenlose Ausbeutung hat System. Sie wird auch in Deutschland „billigend in Kauf“ genommen – im wahrsten Sinne des Wortes. Ein markantes Beispiel ist die Bauwirtschaft. In dem Film kommen Arbeitsmigranten und -migrantinnen aus diesem Wirtschaftszweig zu Wort und berichten über ihre Situation.

Zusätzliche Interviews mit Experten erhellen ein Stück Arbeitswelt in Deutschland, das sonst eher im Dunkel liegt. Im einzelnen sind das André Grundmann, IG BAU Regionalleiter Nord, Frank Schmidt-Hullmann, Leiter der Abteilung Internationales und Europäische Baupolitik bei der IG BAU, Holger Vermeer, IG BAU Gewerkschaftssekretär Region Rheinland, Wolfgang Leihner-Weygandt, Staatlicher Arbeits- und Gesundheitsschutz, Regierungspräsidium Darmstadt, und Claus-Peter Möller, Hauptzollamt Darmstadt/ Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS), Wiesbaden.

Regie: Alf Mayer
Eine Produktion in Kooperation mit XARASmedia, Frankfurt/ Main
Hrsg.: Stiftung Soziale Gesellschaft – Nachhaltige Entwicklung Dokumentation Deutschland 2009
Laufzeit: 55 Min.


Der Film kann über das DGB-Bildungswerk hier ausgeliehen werden

 

Dieser Beitrag wurde der Publikation "Aktiv + Gleichberechtigt März 2010" entnommen.